Günther Groissböck wurde 1976 in Waidhofen an der Ybbs geboren und gehört heute zu einem der international gefragtesten Bässe der jungen Generation. 1997 begann er seine Gesangsausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo er in der Liedklasse von Robert Holl war. Seit 2005 arbeitet Günther Groissböck regelmässig mit José van Dam zusammen.
Mit dem ersten Preis beim österreichischen Musikwettbewerb „Gradus ad Parnassum“ begann die professionelle Laufbahn des jungen Künstlers zunächst als „Pluto“ in „Euridice“ von J.Peri an der Wiener Kammeroper. In der Spielzeit 2002/2003 war Günther Groissböck als Stipendiat des Herbert von Karajan-Zentrums Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er unter anderem als „Don Fernando“ (Fidelio) und „Geharnischter“ (Die Zauberflöte) zu hören war.
Am Stadttheater Klagenfurt sang er in derselben Saison bereits seinen ersten „Sarastro“ (Die Zauberflöte), eine Rolle, die den jungen Sänger seither an viele grosse Bühnen geführt hat: Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Deutsche Staatsoper Unter den Linden Berlin, Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Festival d`Aix en Provence, Teatro Regio Torino und Wiener Volksoper . Weitere Engagements in dieser Rolle führen ihn 2008 an die Oper Köln, 2009 an die Los Angeles Opera und an die Bayerische Staatsoper, 2010 an die Wiener Staatsoper sowie 2012 an die Chicago Lyric Opera.
Ab der Spielzeit 2003/2004 bis Sommer 2007 war Günther Groissböck als erster Bass am Opernhaus Zürich engagiert und dort, neben seinen Auftritten als „Sarastro“, auch als „Sparafucile“ (Rigoletto), „Il Re“ (Aida), „Jorg“ (Stiffelio), „Frate“ (Don Carlo), „Publio“ (La Clemenza di Tito), „Zoroastro“ (Orlando), „Boland“ (Fierrabras), „Nachtwächter“ (Die Meistersinger von Nürnberg), „Titurel“ (Parsifal) und „Böser Geist/Mephisto/Pater Profundus“ (Szenen aus Goethes Faust) zu erleben.
Gastspiele führten ihn u.a. als „Fafner“ (Das Rheingold) ans Théatre du Châtelet Paris, an die Opéra National du Rhin Strasbourg und an die San Francisco Opera, als „Zoroastro“ (Orlando) und als „Fürst Gremin“ (Eugen Onegin) an die Bayerische Staatsoper München, als „Colline“ (La Bohème) an die Washington National Opera, als „Eremit“ (Der Freischütz) zu den Salzburger Festspielen 2007, sowie als „Landgraf“ (Tannhäuser) und „Commendatore“ (Don Giovanni) an das Gran Teatre del Liceu Barcelona.
Künftige Rollendebuts umfassen Partien wie „Wassermann“ (Rusalka) am Gran Teatre del Liceu Barcelona, „Alidoro“ (La Cenerentola) am New National Theatre Tokyo, „König Heinrich“ (Lohengrin) an der Houston Grand Opera, „Hunding“ (Die Walküre) an der Opéra National de Paris (Bastille), „Daland“ an der Atlanta Opera und „Banquo“ (Macbeth) an der New Yorker Metropolitan Opera.
Weitere Engagements der nächsten Jahre führen ihn 2009 als „Landgraf“ (Tannhäuser) ans Teatro Real in Madrid, 2010 als „König Heinrich“ an die Bayerische Staatsoper München und als „Fafner“ an die Pariser Bastille, sowie als „Colline“ (La Bohème) an die New Yorker Metropolitan Opera. Sein Debut bei den Bayreuther Festspielen wird im Sommer 2011 erfolgen.
Auch im Konzertbereich ist der junge Künstler sehr erfolgreich und war unter anderem bereits im Concertgebouw Amsterdam, im Gewandhaus Leipzig, in der Philharmonie Berlin, in der Royal Festival Hall London, in der Boston Symphony Hall und dem Wiener Musikverein zu hören.
Zu den Dirigenten, mit denen Günther Groissböck bereits arbeitete, zählen ua.Franz Welser-Möst, Riccardo Chailly, Donald Runnicles, Zubin Mehta, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Valery Gergiev, Seiji Ozawa, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, William Christie, Philippe Jordan, Sebastian Weigle, Ingo Metzmacher, Fabio Luisi, Nello Santi, Christoph Eschenbach, Ivor Bolton und Peter Schneider.
~ Back to Top ~

